Richtig wohnen

Tipps & Tricks

Als Mieterinnen und Mieter tragen kleine Gewohnheiten viel zum Werterhalt Ihrer Wohnung bei: regelmäßiges Stoßlüften, bewusstes Heizen und das frühzeitige Melden von Mängeln schützen vor Folgeschäden. Vollständige Angaben bei Bewerbungen und ein respektvoller Umgang mit Nachbarinnen und Nachbarn erleichtern das Zusammenleben — bei Fragen unterstützen wir Sie gern.

Wie funktioniert richtiges Lüften?

Durch richtiges Lüften können Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden in den Wohnungen und Gebäuden vermieden werden. Wie das funktioniert und wie Sie als Bewohner mitwirken können, sehen Sie ganz einfach und verständlich erklärt im folgenden Erklärfilm mit Oma Erna.

Sie haben die Wahl: Möchten Sie das Erklärvideo zum richtigen Lüften ansehen oder die Transkription lesen?

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Wie funktioniert richtiges Lüften?

Das ist Erna. Sie wohnt in einer ganz normalen Wohngegend. Auch wenn das Haus schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, fühlt sich Erna wohl in ihrer Wohnung.

Sie hat alles nett dekoriert, hier und da eine Pflanze, und auch die Fenster wurden vor ein paar Jahren erneuert.

Jede Nacht verliert Erna – wie jeder von uns – ohne es zu merken bis zu einem Viertelliter Wasser. Genauso wie die Pflanzen in ihrem Schlafzimmer. Auf diesem Weg gelangt während der Nacht Flüssigkeit in die Raumluft.

Aber auch nach dem Aufstehen nimmt die Luftfeuchtigkeit in Ernas Wohnung zu. Um in den Tag zu kommen, duscht Erna jeden Morgen, gießt ihre Pflanzen und Blumen und trocknet ihre Wäsche.

Jede Woche kommt ihr Enkel Emil zu Besuch, und Erna kocht ihm ein leckeres Essen. Das schmeckt Emil. Doch durch Kochen und das Trocknen von Wäsche steigt die Luftfeuchtigkeit weiter.

So verdampfen im Laufe des Tages bis zu zwölf Liter Wasser in die Raumluft – ganz unbemerkt. Diese feuchte Luft kann Schimmel und Schäden am Gebäude verursachen.

Emil weiß das. Deshalb lüftet er jedes Mal, wenn er Erna besucht.

„Früher war alles besser. Da brauchten wir nicht ständig die Fenster aufreißen", erzählt Erna ihrem Enkel Emil.

„Das mag ja stimmen, Oma. Aber damals zog es auch an jeder Ecke. Und Mama sagt, ihr war in deiner alten Wohnung ständig kalt", erwidert Emil.

Und tatsächlich: Früher waren viele Wände und Fenster so undicht, dass ein permanenter Luftaustausch stattfand – ob man nun wollte oder nicht.

Heutzutage hält sich die Wärme besser in den Wohnungen. Dafür muss regelmäßig gelüftet werden, damit die feuchte Luft nach draußen entweichen kann.

Und wie lüftet man richtig? Ganz einfach. Am besten öffnet man alle Fenster eines Zimmers für etwa fünf Minuten komplett. Nicht auf Kippstellung. Und das bei geschlossenen Zimmertüren.

Danach ist die Luft im Raum ausgetauscht. Die Wände und alle Möbel in der Wohnung bleiben trotzdem noch wohltemperiert.

Am besten wiederholt man dies mehrmals täglich – morgens, mittags und abends.

„Aber Achtung: Heizung aus! Wir heizen nicht für draußen", sagt Erna.

Dann die Fenster wieder schließen, und ruckzuck ist die Luft auch wieder auf angenehm warme 20 bis 21 Grad Celsius erwärmt.

Mittlerweile hat auch Erna Gefallen am täglichen Lüften gefunden. Durch die frische, kühle Luft kann sie viel besser schlafen. Und auch ihren Blumen scheint das zu gefallen.

Weitere Informationen unter www.vdw-online.de/.

Was bei einer Wohnungsbewerbung beachtet werden sollte:

  1. Prüfen Sie, ob Sie im Verlauf des Bewerbungsprozesses alle geforderten Angaben vollständig und korrekt gemacht haben.
  2. Verhalten Sie sich stets höflich und respektvoll.
  3. Erscheinen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin und informieren Sie rechtzeitig, falls Sie sich verspäten oder absagen müssen.
  4. Seien Sie ehrlich und verschweigen Sie keine relevanten Angaben, damit einem guten Vertragsverhältnis nichts im Wege steht.